10.03.2010
Stickstoff Eigenproduktion
17.04.2009
Direkt vor Ort erzeugt / Messe-News
19.06.2008
Stickstoff aus der Steckdose
20.10.2007
Stickstoff aus Druckluft mit 6.0 Reinheit selbst erzeugen
Mit den Stickstoff-Generatoren IMT-PN 6.0 lässt sich Stickstoff selbst produzieren. Gegenüber der logistisch aufwendigeren Versorgung mit Gasflaschen und Flaschenbündeln oder Tankanlagen amortisiere sich die Anlage für die eigene Produktion von Stickstoff direkt vor Ort nach nur einem Jahr. Für den unterschiedlichen Stickstoffbedarf werden Generatoren unterschiedlicher Kapazitäten mit Produktionsmengen von 0,2 bis 800 Nm3/h mit einem Reinheitsgrad von 90 bis 99,9999% angeboten.

Der Stickstoffgenerator wird mit Druckluft gespeist, die von vorgeschalteten Filtereinheiten gereinigt wird. Das von Inmatec verwendete Druckwechselverfahren – PSA-Technologie – arbeitet mit zwei Molekularsiebbetten, die mit einem speziellen Kohlenstoff gefüllt sind, um Sauerstoff und Kohlendioxidmoleküle aus der Druckluft zu entfernen. Beide Siebe schalten abwechselnd vom Filtermodus in den Regenerationsmodus, wodurch der Stickstoffstrom gewährt wird.

Die Generatoren brauchen wenig Platz, sind einfach zu bedienen und verursachen geringe Betriebskosten. Möglich ist eine Aufstellung an der Wand oder am Boden. Für die Inbetriebnahme ist lediglich der Anschluss an eine Druckluftleitung und das Öffnen des Ventils zum Stickstoffgenerator erforderlich. Eingebaute Filter garantieren, dass die eingehende Druckluft konstant gute Qualität liefert.

Einsparungspotenzial bis zu 80% gegenüber der Stickstoffflasche

Im Vergleich zu Gasflaschen, Bündeln oder Tankanlagen bietet die eigene Stickstofferzeugung eine Reihe von Vorteilen:

Stickstoff steht mit der gewünschten Reinheit zur Verfügung,

keine unnötigen Mehrkosten für zu hohe Stickstoffreinheiten, die nicht erforderlich sind;

- auf Dauer gesicherte Verfügbarkeit;

- geringe Installationskosten;

- minimale Betriebskosten sowie

- sicherer und einfacher Betrieb der Anlage.

Zudem entfallen Handling- und Logistikkosten im Umgang mit Gasflaschen oder Bündeln sowie Sicherheitsrisiken im Umgang mit Flaschen.

Im Vergleich zur klassischen Stickstoffflasche ergibt sich ein Einsparungspotenzial von 80%, wenn der Stickstoff über die Druckluft selbst produziert wird.

geschrieben am 17.10.2007 auf elektronikpraxis.vogel.de von Claudia Mallok
19.03.2007
Stickstoff zur Verbesserung und Erhaltung von Lebensmittelqualität
16.02.2006
Bleifreies Löten: Stickstoff vor Ort
16.11.2006
Bleifreies Löten
Der Stickstoffgenerator SN 1750

Inmatec, Herrsching

Generator erzeugt benötigten Stickstoff

In der Elektronikindustrie wird zum 01.07.2006 die EU-Richtlinie RoHS und WEEE (Stoffverbotsrichtlinie) in Kraft treten, und das bleifreie Löten weitgehend im Lötprozess zur Pflicht. Bleifreie Lote bedürfen einer erhöhten Bearbeitungstemperatur, welche zu deutlich höheren Oxidationen führt. Eine Schutzgasatmosphäre aus N2 reduziert die Oxidation, und führt so zu einfacheren Prozessen und besserer Lötqualität.

Durch seine Eigenschaft nicht reaktiv, farblos und ungiftig zu sein, ist Stickstoff ein äußerst nützliches Industriegas für die Anwendung bei vielen Verfahren. Normalerweise wird Stickstoff auf Grund seiner Fähigkeiten, die Qualität eines Produktes zu erhalten und zu verbessern, als Schutzgas in verschiedenen Prozessen eingesetzt. Doch wie wird im Augenblick Stickstoff genutzt, bzw. wie wird Stickstoff logistisch dem Verbraucher zugänglich gemacht?

Derzeit wird Stickstoff in Flaschen, Flaschenbündeln oder aus einem Tank angeboten. Dies ist jedoch nicht mehr zeitgemäß. Die mittlerweile seit über 20 Jahren bekannte Technologie, Stickstoff mit einer Reinheit bis zu 99,999% (5.0) durch hauseigene Druckluft zu produzieren, löst durch ihre extrem schnelle Amortisation von nur einem Jahr die logistisch aufwändige Versorgung mit Gasflaschen oder aus Tankanlagen ab. Eine Alternative zur herkömmlichen Versorgung mit Stickstoffflaschen, Stickstoff aus Bündeln oder oftmals überdimensionierten und mit unnötig hoher Reinheit liefernden Tankanlagen, ist die Produktion von Stickstoff direkt vor Ort durch einen Stickstoffgenerator.


Wie funktioniert das?

Der Stickstoffgenerator wird mit ganz normaler Druckluft, wie sie in fast jedem Unternehmen vorhanden ist, gespeist. Vorgeschaltete Filtereinheiten reinigen die ankommende Druckluft.

Die Technologie, die zur Versorgung mit einem kontinuierlichen Stickstoffstrom von hochreiner bis ultrareiner Qualität verbunden ist, heißt Druckwechseladsorption (PSA). Diese Technologie benutzt zwei Molekularsiebbetten aus speziellem Kohlenstoff (CMS), um Sauerstoff und Kohlendioxidmoleküle aus der Druckluft zu entfernen. Die beiden Siebe schalten abwechselnd vom Filtermodus in den Regenerationsmodus, um einen kontinuierlichen Stickstoffstrom zu gewährleisten.

Der Stickstoffbedarf in den meisten Betrieben ist jedoch nicht konstant. Bei unterschiedlichen, anwendungsspezifischen Reinheiten schwankt der Bedarf zwischen wenigen Litern pro Tag und sehr großen Volumenströmen pro Stunde. Die Stickstoffgeneratoren liefern zwischen 0,2 bis 1500 Nm³/h mit einem Reinheitsgrad von 95 bis 99,999%. Mit Hilfe der „betriebseigenen Luftzerlegungsanlage“ ist Stickstoff in gleich bleibend hoher Qualität und dauerhaft verfügbar. Die Stickstoffgeneratoren sind einfach zu bedienen, brauchen wenig Platz und die Betriebskosten sind sehr gering. Eine Wand oder Bodenaufstellung ist möglich. Nur durch Anschluss an die Druckluftleitung und durch Öffnen des Ventils zum Stickstoffgenerator beginnt die eigene Luftzerlegungsanlage Stickstoff zu produzieren. Eingebaute Filter garantieren, dass die eingehende Druckluft konstant gute Qualität liefert.



Vorteile des Generators

Im Vergleich zu den bisher üblichen Gasflaschen, Bündeln oder Tankanlagen sind die Vorteile für den Anwender beachtlich:

· konstant hohe Qualität des Stickstoffs,

· auf Dauer gesicherte Verfügbarkeit,

· geringe Installationskosten,

· minimale Betriebskosten,

· sicherer und einfacher Betrieb,

· sämtliche Handling-Kosten im Umgang mit Gasflaschen oder Bündeln entfallen,

· keine Sicherheitsrisiken im Umgang mit Flaschen.

Im Vergleich zur Stickstoffgasflasche ergibt sich bei den Kosten für den durch Generator erzeugten Stickstoff eine Einsparung um bis zu 80%.

Durch den Einsatz der Stickstoffgeneratoren können überall dort die Gasflasche oder Bündel ersetzt werden, wo Stickstoff benötigt wird. Ob als Schutzgas oder als Prozessgas, das Anwendungspotenzial ist nahezu unerschöpflich. Mit dem Stickstoffgenerator steht dem Anwender eine einfache und sicherere Stickstoffquelle zur Verfügung, die er selbst betreiben kann.

www.inmatec.de
16.06.2005
Mit dem Membranverfahren
Stickstoff hochrein herstellen

Artikel erschienen in Ausgabe 7-8/2004 der Zeitschrift DRUCKLUFTTECHNIK.

Durch die Weiterentwicklung der Spezialfasern, die Druckluft äußerst effizient filtrieren, erreicht man Reinheiten im Membranbereich bis 99.9 %. Dies ist eine Alternative zur PSA-Technik (Pressure Swing Adsorption) und zur herkömmlichen Versorgung mit Stickstoffflaschen, Stickstoff aus Bündeln oder Tankanlagen.
Die Produktion des Gases findet direkt vor Ort statt mit Hilfe der kostengünstigen und ausgereiften Membrantechnologie. Diese Stickstoffgeneratoren können überall dort Gasflaschen oder Bündel ersetzen, wo Stickstoff benötigt wird, z.B. als Schutzgas, Prozessgas oder auch zur Steuerung des Reifeprozesses bei Lebensmitteln.
Mit den Stickstoffgeneratoren stehen dem Anwender einfache, sichere Stickstoffquellen zur Verfügung, die er selbst betreiben kann. Die Generatoren werden mit normaler Druckluft gespeist, wie sie in fast jedem Unternehmen vorhanden ist. In vorgeschalteten Filtereinheiten wird diese Druckluft zunächst gereinigt, um dann in ein Membranmodul aus sehr vielen kleinen Hohlfasern zu strömen. Die verschiedenen, in der Luft enthaltenen Komponenten – Wasserdampf, Sauerstoff, Stickstoff, Edelgase und Kohlendioxid – diffundieren entsprechend ihrer molekularen Struktur unterschiedlich schnell durch die Hohlfasermembran. Sauerstoff, Kohlendioxid und Wasserstoff haben einen hohen Diffusionsgrad und verlassen auf Grund dessen das Luftgemisch sehr schnell. Stickstoff mit einem niedrigen Diffusionsgrad durchdringt die Hohlfasermembran sehr langsam und reichert sich auf diese Weise beim Durchströmen der Hohlfasern an.
Die Reinheit des austretenden Stickstoffs wird von der Durchströmungsgeschwindigkeit bestimmt. Durch die Variation von Druck und Menge lässt sich der Stickstoffgenerator exakt auf die geforderte Stickstoffreinheit und benötigte Stickstoffmenge einstellen. Das Kernstück eines Stickstoffgenerators, die Hohlfasermembran, wird nach einem aufwändigen Verfahren bei definierten Temperatur- und Druckverhältnissen aus Kunststoff mit Hilfe eines speziell eingesetzten Lösemittels hergestellt.
Die Länge und die Anordnung der einzelnen Hohlfasermembran bestimmt die Leistungsfähigkeit eines jeden Stickstoffgenerators.
Der Stickstoffbedarf ist in den meisten Betrieben nicht konstant. Bei unterschiedlichen anwendungsspezifischen Reinheiten schwankt der Bedarf zwischen wenigen Litern pro Tag und sehr großen Volumenströmen pro Stunde. Die Stickstoffgeneratoren liefern zwischen 0,1 und 2.000 m³/h mit einem Reinheitsgrad von 95 bis 99,9 %.
Mit Hilfe der „betriebseigenen Luftzerlegungsanlage“ ist Stickstoff in gleich bleibend hoher Qualität und dauerhaft verfügbar. Die Generatoren sind einfach zu bedienen, benötigen wenig Platz und verursachen nur geringe Betriebskosten. Nur durch Anschluss an die Druckluftleitung und durch Öffnen des Ventils zum Stickstoffgenerator beginnt die eigene Luftzerlegungsanlage Stickstoff mit einer Reinheit bis zu 99,9 % zu produzieren. Eingebaute Filter garantieren, dass die eingehende Druckluft konstant gute Qualität liefert. Gegenüber klassischen Stickstoff-Gasflaschen sind Kosteneinsparungen für den Stickstoff bis zu 80 % möglich.
IMT-Reinheiten 'ONSITE'
Reinheiten bis 99,5% Reinheiten bis 6.0/99,9999%
Stickstofferzeugung OFF-SHORE
In der chemischen Industrie ist ein Hauptbestandteil die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Produkten. Mit an erster Stelle ist die Gewinnung von Erdöl. Dieses Öl wird nicht nur an Land, sondern auch bekannter Weise auf See in den vorhandenen Erdölreservaten gefördert. Auf Bohrschiffen, die fest vor A....
Stickstoff Eigenproduktion